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Ötztaler Radmarathon: 2017 auch als Profi-Rennen

Am 26. August 2017 dürfen die Profis auch mal ran: Dann findet der Ötztaler Radmarathon zum ersten Mal als Profi-Rennen statt. Diese Profi-Teams sind mit am Start.

UPDATE 27.07.2017: Dies Teams sind beim PRO Ötztaler 5500 am Start

Am 25. August 2017, zwei Tage vor dem traditionellen Ötztaler Radmarathon, bestreiten 24 Teams das mit 217,4 Kilometern und 5.500 Höhenmetern weltweit schwierigste Eintages-Profiradrennen im UCI-Kalender.

24 Mannschaften, darunter vier WorldTeams und sieben Professional Continental-Teams, haben für die 1. Auflage des PRO Ötztaler 5.500 genannt. Insgesamt stehen damit 169 Profis am 25. August am Start. In Anlehnung an die Strapazen, die auf die Rennfahrer warten, hat der Veranstalter bewusst die Wohlfahrtsstraße in Sölden als Startort gewählt. Das Ziel befindet sich am höchsten Punkt im Dorfzentrum. Die letzten 200 Meter sind leicht ansteigend, was einen spannenden Zielsprint verspricht, sollte es nicht schon vorher zu klaren Entscheidungen im Rennen gekommen sein.

Auf den Sieger wartet ein Preisgeld von € 5.785,-. Die beste Mannschaft erhält € 5.000,- - wobei die drei besten Fahrer jedes Teams gewertet werden. Zusätzlich gibt es auf den vier Alpenpässen saftige Preisgelder, die ident mit den Höhenmetern der Pässe sind: Am Kühtai warten € 2.020,- auf den Ersten, am Brennerpass € 1.377,-, am Jaufenpass € 2.090,- und am Timmelsjoch € 2.509,-.

Auch UCI-Präsident Brian Cookson freut sich auf die Premiere des PRO Ötztaler 5.500: „Diese mehr als anspruchsvolle Strecke wurde in den letzten 36 Jahren beim Ötztaler Radmarathon von mehr als 80.000 Amateuren getestet. Es freut mich, dass die Veranstaltung gleich im ersten Jahr in der UCI Europe Tour verankert ist. Das Ötztal als Skihochburg und Austragungsort des AUDI FIS Ski Weltcup zeigt einmal mehr, wie man Amateur- und Profisport perfekt miteinander verbindet!“

DIE MANNSCHAFTEN DES PRO ÖTZTALERS 5.500

WorldTeams:

  • Bora-hansgrohe, GER
  • Team Katusha Alpecin, SUI
  • Orica - Scott, AUS
  • Bahrain - Merida, BRN

Professional Continental Teams:

  • CCC Sprandi Polkowice, POL
  • Gazprom - Rusvelo, RUS
  • Androni - Sidermec - Bottecchia, ITA
  • Bardiani CSF, ITA
  • Nippo - Vini Fantini, ITA
  • Wilier Triestina - Selle Italia, ITA
  • Israel Cycling Academy, ISR

Continental Teams:

  • WSA-Greenlife, AUT
  • Tirol Cycling Team, AUT
  • Team Felbermayr Simplon Wels, AUT
  • Team Vorarlberg, AUT
  • Hrinkow Advarics Cycleang, AUT
  • Amplatz - BMC, AUT
  • Amore & Vita - Seppe SMP Fondriest, ALB
  • Roth - Akros, SUI
  • Unieuro Trevigiani - Hemus 1996, BUL
  • GM Europa Ovini, ITA
  • Sangemini - MG. K VIS, ITA
  • Adria Mobil, SLO
  • TEAM Österreichische Nationalmannschaft
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Der Ötztaler radmarathon als Profi-Rennen

OK-Chef und Initiator Ernst Lorenzi erklärt: „Einen Tag vor den 4.000 Hobbysportlern (ursrpünglich war das profi-Rennen für Samstag geplant; Anm.d.Red.), welche beim Ötztaler Radmarathon an den Start gehen werden, wird bereits 2017 der „Pro Ötztaler 5.500“ als Profiradrennen ausgetragen. Internationale Top-Fahrer der bekanntesten Radteams sind exakt auf der gleichen Strecke unterwegs und werden sich jener Herausforderung stellen, über die sich tags darauf die Hobbysportler wagen.“

Die UCI, der internationale Radsportverband, verfolgt seit einiger Zeit die Idee zu großen Radmarathons für Hobbysportler auch ein internationales Profiradrennen zu etablieren. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Cyclassics in Hamburg. In diese Reihe internationaler Top-Rennen begibt sich nun auch der Ötztaler Radmarathon.

Das Rennen wurde von der UCI gleich als 1.1. Rennen ausgeschrieben; diesem Vertrauensvorschuss der UCI wollen die radsportbegeisterten Ötztaler weit mehr als nur gerecht werden. Vielmehr ist es ihr erklärtes Ziel, sich innerhalb weniger Jahre zum Pro-Tour-Rennen hochzuarbeiten.

Die Strecke des „Pro Ötztaler 5.500“ und zugleich auch des Ötztaler Radmarathons wird im Profi-Zirkus für Respekt sorgen. 238 Kilometer Länge und 5.500 Höhenmeter findet man im Rennkalender der UCI praktisch gar nicht. Kühtai, Brenner, Jaufenpass und das Timmelsjoch werden den Top-Profis alles abverlangen.

Davon ist Ex-Profi Thomas Rohregger überzeugt, der bei den Vorbereitungen für den „Pro Ötztaler 5.500“ eine wesentliche Rolle spielte: „Ich glaube, dieses Rennen wird sehr schnell als das schwierigste Eintagesrennen im Profikalender Fuß fassen. Das ist so ein Rennen, das jeder einmal gewinnen will. Der „Pro Ötztaler 5.500“ verbindet allein landschaftlich alles in einem Rennen, wovon Profis und Zuschauer schwärmen.“.

Durchfahren werden die Nord- und Südtiroler Seitentäler: Ötztal, Sellraintal, Wipptal, Jaufental und das Passeiertal. Von der Ötztaler Gletscherwelt über das Tiroler Mittelgebirge, durch die Südtiroler Weinberge wieder zurück in die Gletscherregion von Sölden.


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