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Wahoo will Indoor-Cycling weiter revolutionieren

Der neue Kickr Climb simuliert Steigungen und Gefälle und soll das Training in den eigenen vier Wänden noch realistischer erscheinen lassen.

Stupides "Rolle fahren" war einmal. Moderne Indoor-Trainer ermöglichen abwechslungsreiche Trainingseinheiten, in virtuellen Welten kann man im Rennen gegen andere Fahrer antreten oder bestimmte Strecken abfahren.

Steigungen und Gefälle werden wahlweise durch mehr oder weniger Widerstand am Rollentrainer simuliert, das Rennrad hält dabei aber unverändert seine Position.

Bis jetzt, denn mit dem Kickr Climb verspricht der US-Hersteller Wahoo noch realistischere Fahrerlebnisse: Wird im Trainingsprogramm ein Berg simuliert, neigt sich auch das Rennrad vorne nach oben; geht es virtuell bergab, senkt sich die Front auch in der realen Welt. Entsprechend passt sich die Sitzposition an, die Belastungen von Muskelgruppen, Oberkörper und Armen kommen tatsächlichen Bergfahrten deutlich näher als bisher bei Indoor-Cycling möglich.

Der Kickr Climb simuliert bis zu 20 Prozent Steigung und 10 Prozent Gefälle. Dafür wird das Rennrad bei ausgebautem Vorderrad an der Gabel im Kickr Climb befestigt. Schnellspanner, 12- und 15-Millimeter-Steckachsen sind kompatibel (100 Millimeter, 15 zudem auch in 110 Millimetern Breite).

Foto: Wahoo Fitness

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Voraussetzung für das Ganze: Der Kickr Climb ist mit einem hauseigenen Rollentrainer verbunden - Kickr oder Kickr Snap - und greift auf deren Trainingsdaten zurück (die auch von Drittanbietern wie Zwift oder Trainer Road eingespeist werden können). Darüber hinaus kann man die Neigung auch über eine Fernbedienung manuell einstellen. Kostenpunkt des ab Herbst 2017 erhältlichen Kickr Climb: 499,99 Euro.

Kickr und Kickr Snap

Die Rollentrainer Kickr und Kickr Snap wurden hingegen nur geringfügig überarbeitet.

Der Schwungrad-Trainer Kickr ist nun auch kompatibel mit 12mm-Steckachsen mit 142 und 148 Millimetern Einbaubreite. Wie bisher liefert er maximal 2000 Watt Widerstand, ein Kadenzsensor ist integriert. Für 1199,99 Euro erhält man zudem eine 11-fach Kassette, die kompatibel ist mit Shimano-, Sram- und Campagnolo-Schaltungen.

Beim Kickr Snap wird "klassisch" das Hinterrad des eigenen Rennrads eingespannt, Schnellspanner mit 130 und 135 Millimetern Einbaubreite sowie 12mm-Steckachsen (142mm) sind kompatibel. Maximal 1500 Watt Widerstand können auf das Hinterrad gegeben werden, die Leistungsmessung soll noch einmal präziser geworden sein. Neu sind zudem LED-Leuchten zur Bedienungskontrolle. Der Kickr Snap kostet 549,99 Euro.

Beide Rollentrainer kommunizieren sowohl über Bluetooth, ANT+ und ANT+ FE-C mit Apps und Geräten von Wahoo sowie Drittanbieterdiensten.

Foto: Wahoo Fitness

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