Deges Sicht: Die Degenkolb-Kolumne auf roadbike.de

John Degenkolb im Interview
Foto: Tim de Waele

Wie bekommt man von einem Radprofi spannende Antworten? Ganz einfach, indem man ihm spannende Fragen stellt.

Was wollt ihr von John Degenkolb wissen?

„Wow“ – die RoadBIKE will eine Kolumne von mir, nicht schlecht. Das war der erste Gedanke. Der zweite war: Aber was soll ich Euch eigentlich erzählen? Ohne Euch zu langweilen? Wollt ihr wirklich Antworten auf die immer gleichen Fragen? „Herr Degenkolb, wie ist die Form?“ „Wie fanden Sie das Rennen?“ Fragen, die uns so sicher durch die Saison begleiten, wie der fast tägliche Kampf ums Idealgewicht.

Und auf die man meistens nicht mal wirklich sinnvoll antworten kann. Weil Sendezeiten und Zeitungsartikel in aller Regel viel zu kurz sind, um einen so komplexen Sport wie unseren zu erklären. Deshalb möchte ich diese Kolumne nutzen, um Euch andere, spannendere Einblicke in das Leben eines Radprofis zu geben.

Und natürlich auch, um meine Sicht auf alle möglichen Dinge zu zeigen. Entwicklungen im Radsport, die mich freuen, die mich ärgern, natürlich auch auf Siege und Niederlagen. Aber ich will dabei kein Alleinunterhalter sein. Ich will, dass Ihr Euch einmischt und mir sagt, was Euch interessiert. Ganz einfach, indem Ihr mich mit Euren Fragen bombardiert.

Egal ob per Mail RoadBIKE-Redaktion oder über Facebook, Instagram oder meine Homepage: Jede Frage ist Willkommen und ich versuche dann Folge für Folge zu beantworten, was möglich ist. Verraten kann ich aber schon jetzt: ein paar Sonderschichten extra und man muss an Weihnachten nicht mehr jedes Plätzchen umschiffen ;)

Bis zum nächsten Mal, Euer Dege.

Sprachwirrwarr und soziale Medien

„Dege, geht es auch auf Deutsch?“ – das lese ich regelmäßig auf meinem Facebook-Account. Klar - deutscher Radsportler, deutsche Fans, deutsche Sprache. Aber hey, Radsport ist international.

So wie mein Team. Mit Fahrern, Trainern, Mechanikern und Betreuern aus der ganzen Welt: Belgien, Italien, Frankreich, Portugal, Dänemark, den USA, Holland, Schweiz, Kolumbien und jede Wette – ich habe bestimmt noch das ein oder andere Land vergessen.

Und auch wenn jeder von uns ein paar Brocken Italienisch, Französisch oder Belgisch versteht – die Sprache, die uns alle verbindet, ist Englisch. Und was bei uns im Team und im ganzen Peloton gilt, gilt auch für viele meiner Fans. Die eben nicht nur aus Deutschland kommen, sondern auch aus allen Teilen der Welt. Etwas, das mich stolz macht, und natürlich will ich jedem die Chance geben, mich zu verstehen.

Und mal ehrlich: Sich ganz einfach weltweit mit Menschen austauschen zu können, ist doch das Beste an Facebook, Instagram & Co. Auch wenn „Völkerverständigung“ immer gleich so ein großes Wort ist – sich über alle Grenzen hinweg über eine gemeinsame Leidenschaft wie Radsport unterhalten zu können, leistet genau das ganz nebenbei. Deshalb gehört für mich Englisch einfach weiter dazu. Und als kleinen Ausgleich gibt es ja jetzt meine kleine Kolumne hier.

A bientôt, till next time, euer Dege.

Eure Fragen an Dege!

Ihr habt eine Frage an John Degenkolb? Dann kommentiert hier, auf Facebook, oder Instagram oder schreibt eine Mail an RoadBIKE.